Wie der Wind in seinen Fängen

wild nach neuen Fährten wühlt,

So der Mensch mit falschenKlängen,

Lebenshauch zu Tode kühlt.

 

Was nutzt das Bauen,

wenn alles Sein in sich zusammenfällt?

Was nutzt das Sehnen

nach einer neuen bessren Welt?

Warum durchziehen wir

im heitern Sinne eine Unjahreszeit?

Weiß doch ein jeder, das

Ende ist wohl nicht mehr wit.

 

Jedes Suchen ein Gewimmel,

jeder Tag eintrübes Licht.

Weht ein Eiskristall vom Himmel,

weiß wie es die Farben bricht.

 

Was nutz das Bauen…

 

Wie ein trotzig weißer Vogel

sich von toten Wellen hebt.

Wie er dann im Sanften Fluge

in die Ungewissheit strebt.

 

Bild, du verfolgst mich,

lehrst mich, lange ruhig zu sein.

Worte verschwanden,

wie oft sprachst du sie nur zum Schein.

Darum, dir Vogel gleich,

um Sterbensangst nicht weiter auszusteh’n,

wählte ich selber mir

unbekannten Weg zu gehen.

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