Stadtspiel 2016


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Nemos Vater  hat uns eingeladen mit ihm sein Heimatkorallenriff zu erkunden.                                                                                                              Also  treffen wir uns um 11 Uhr am vereinbarten Ort in seinem Riff. Marlin empfängt uns sehr aufgewühlt und ist total fertig mit den Nerven.

Nemo ist weggelaufen. Er erzählt von seinem pubertären, von digitalen Medien abhängigen und rebellischen Sohn. Dazu zeigt er uns ein Suchplakat mit einem Foto von Nemo drauf. Ein paar Stunden zuvor beim Frühstück hatten Marlin und Nemo Streit. Nemo hänge nur an seinem Muschelphone, lebe nicht mehr richtig und würde Marlin gar nicht beachten. Der Streit sein eskaliert, als Marlin Nemo dessen Muschelphone weggenommen habe. Nemo sein daraufhin ausgerastet und weggeschwommen.

Dorie kommt, wild mit den Flossen in der Luft herumwedelnd, ihr Muschelphone in der Flosse und Marlins Name rufend angeschwommen. Dorie ist sehr aufgeregt und erzählt Marlin, dass Nemo bei Fishbook, Fisher und FishChat komische Nachrichten verbreitet habe. Anscheinend hat Nemo sein altes Muschelphone dabei. Marlin wird sehr sauer, als er die Texte und Fotos  von Nemo sieht. Er beschließt lautstark, dass er sich sofort um die Erziehung Nemos kümmern wird und vereinbart mit Dorie, dass sie Nemo finden werden.  Darauf teilen uns Dorie und Marlin in mehrere Suchtrupps ein. Marlie erklärt, dass wir einerseits Nemo finden werden und andererseits Erziehungsmethoden/-maßnahmen für Nemo lernen müssen. Die rot, orange und pink markierten Personen kümmern sich mit Marlie um die Erziehung des aufmüpfigen Nemo. Die blauen, grünen und lila markierten Personen finden, mit Dorie, Nemo.

Und so stürtzen wir Pfadfinder in das nächste spannende und lustige Abenteuer um Nemo zu finden ….

 

 

Stadtspiel 2012:

Von wegen tanzfreudige Roboter! Gefährliche Monster waren das!

Und dabei hatte es doch so interessant angefangen: Ein Professor, der von einer Gastvorlesung aus Moskau zurückgekommen war, wollte unserem Stamm bei der Gelegenheit seine neuentwickelten Roboter vorstellen. Bei strömendem Regen warteten wir also vor dem Hauptbahnhof auf seine Ankunft aus dem fernen Russland und schließlich erschien der Professor in Begleitung eines (barfüßigen!) Roboters. Wir staunten nicht schlecht, als dieser anfing wie wild zu tanzen!Doch während der Professor in seine ausführlichen Erklärungen vertieft war, griff der Roboter an seinen Rücken und stellte einen Schalter um. Dies war der Beginn unserer höchstgefährlichen Aktion des 16. Junis 2012, denn er hatte vom Modus „Party“ auf „Kampf“ umgestellt! Da war Schluss mit dem gutgelaunten Roboter, er machte kehrt und marschierte davon, während er immer wieder „Kampf, Kampf, Kampf…“ rief. Und so musste der Professor aus Moskau dem entsetzten Stamm Artus erklären, dass seine Erfindung noch nicht ganz ausgereift war, er aber eigentlich gedacht hatte, es würde ihm nichts außer Kontrolle geraten. Wir waren uns schnell einig, dass dies ein sehr sehr leichtsinniger Professor war, aber als er uns eröffnete, dass die Roboter nun vom Zerstörungswillen besessen waren, beschlossen wir, dem leichtsinnigen Professor zur Seite zu stehen. Glücklicherweise fanden sich im Koffer des Professors Hinweise des Roboters an seine drei Freunde, denen er Spuren zu einem geheimen Treffpunkt gelegt hatte, damit niemand sie verfolgen konnte. In Sekunden hatten wir uns in drei Gruppen aufgeteilt (schließlich mussten alle drei Wege verflogt werden) und unsere Hinweise in Angriff genommen. Es waren Hinweise auf Orte in Kassel, das war klar. Aber sie erwiesen sich als so schwer zu entschlüsseln, dass wir Passanten um Hilfe bitten mussten. Da wir uns aber vor dem Hauptbahnhof befanden, kamen sie alle nicht aus Kassel, sondern waren nur zur documenta angereist und konnten dementsprechend leider wenig helfen. Doch bald hatten alle Gruppen ihr Rätsel gelöst, aber statt des Ziels wartete ein neuer Hinweis. Und so ging es weiter, wir wurden durch ganz Kassel gelotst: anhand eines Fotos auf einem Computerstick mussten wir im Rossmann auf den abgebildeten nächsten Ort kommen, wir telefonierten von einer Telefonzelle aus mit einem Roboter und manchmal bestand der Hinweis auch nur aus zwei Gegenständen. So musste eine Gruppe zum Beispiel mithilfe eines Schlüsselanhängers in Form eines Esels, einem Stück Draht und den Koordinaten C5 (zum Glück war ein Stadtplan im Hilfsutensilienpaket enthalten) das Fahrradgeschäft Edelmann als nächstes Ziel erkennen. Weiter ging es mit Kreuzworträtseln und einem Google-Maps-Ausdruck mit eingezeichneten großen A auf rotem Hintergrund, der zu einem mindestens 2m hohen A führte, das auf einem Balkon stand. An diese Station kamen alle drei Gruppen, allerdings zeitversetzt, sodass alle nacheinander das gesamte Haus durchklingelten, um dann endlich vor der Wohnungstür zu stehen, die zu dem Balkon gehört und die dann nach 10 Minuten verzweifeltem Sturmklingeln endlich geöffnet wurde. Der junge Mann bedauerte, uns nicht weiterhelfen zu können, dass A habe sein Mitbewohner dort aufgestellt (der nicht da sei) und er wisse absolut nicht, was es zu bedeuten habe. Es folgte ein Anruf bei der Notfallnummer, doch der diensthabende Roboter wies uns nur darauf hin, doch mal die Augen aufzumachen. Schließlich fanden aber doch alle drei Gruppen jeweils einen Schlüssel (im Vorgarten unter dem Balkon mit dem A in einem winzigen Kellerfenster hängend), auf dem eine Zahl und die Buchstaben DB eingraviert waren. Schlagartig war allen klar: Wir müssen zu den Schließfächern am Willy-Bahnhof! Drei Schließfächer wurden geöffnet und heraus kamen: mehrere Computertastaturen, Schrauben, Lackierfarbe und, was für uns das allerschlimmste war, ein Masterplan! Haarklein hatten die Roboter ihr Vorhaben geplant. Zusammenfassung: Sie wollten Kassel zerstören und den Herkules durch einen Roboter-Gott ersetzen! Für uns natürlich eine furchtbar schreckliche Vorstellung! Wir alarmierten den Professor, der eher weniger erfolgreich von der Uni aus versucht hatte, die Roboter zu stoppen. Er konnte nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, als er sah, was wir alles in den Schließfächern entdeckt hatten. Auf seinem Weg zu uns hatte er einen kampfbereiten Roboter gesehen und wir beschlossen, dass die einzige Möglichkeit das Ganze zu beenden darin bestand, seinen Schalter umzulegen. Jemand kam auf die ausgeklügelte Idee, ihn mit einem kleinen Fußballspielchen abzulenken, während zwei Mutige den Schalter mit dickem Klebeband auf „Party“ festklebten. Es funktionierte, der Roboter tanzte wieder und führte uns sogar in die Goetheanlage, wo die Studenten des Professors schon ein wahres Festmahl für uns vorbereitet hatten. Wir feierten den Erfolg mit Kuchen, Wassermelonen und Eistee, denn aus unserer Hilfe für den leichtsinnigen Professor war die Rettung unseres geliebten Kassels und unseres noch viel mehr geliebten Herkules geworden! Am Bahnhof hatte noch ein älterer Herr auf den wilden Roboter gezeigt und seinen Freunden erklärt: „Jaja, das gehört zur documenta. Das steht auch hier in meinem Buch, dass das zur documenta gehört!“ Wenn der wüsste…

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